3rd: Mobile Tankstellen

Du bist Bootsbesitzer und auf der Mittelweser zwischen Bremen und Minden unterwegs?

Dann kennst Du ja das „Treibstoffkanister schleppen“ oder Slippen an den Wochenenden. Auf ca. 300 Flusskilometern zwischen Hemelingen und Minden gibt es ja bisher keine Tankmöglichkeit am oder auf dem Wasser und wenn man fahren will, geht es nicht anders.

Achso? Du hast ein Boot mit einem größeren Tank und fährst mit dem Trailer immer zur Tankstelle Deines Vertrauens?
Hast Du ein Glück, daß Dein Tankwart nicht richtig geschult zu sein scheint. Oder gerade woanders hingeguckt hat.
Denn das Tanken von Motorbooten an Landtankstellen ist verboten. Laß Dich dabei besser nicht erwischen…

Du hast eine größere Yacht und bestellst den Tankwagen? OK, das geht.
Aber Transportkosten und Mindermengenzuschlag musst Du dann eben wahrscheinlich in Kauf nehmen.
Oder weniger fahren, damit es bis Oktober reicht.
Jetzt sei mal ehrlich: Das ist doch auch irgendwie nicht so toll, oder?

Ganz egal, was für ein Boot Du hast: Wir wollen es Dir leichter machen, denn wir fahren selber Boot und finden das alles bisher nicht wirklich optimal.

Unsere Idee

Entgegen unserer ursprünglichen Planungen mit festen Standorten haben wir in den vergangenen Wochen bedarfsgrecht ein neues, für alle Beteiligten vorteilhaftes Konzept erarbeitet. Zukünftig sprechen wir deshalb von den „Mobilen Yacht-Tankstellen Mittelweser“.

Mobil? Warum das?

Nun. Ganz einfach. Die Mittelweser hat durchaus – auch mal im Hochsommer – einen erhöhten Wasserstand. Jede ortsfeste Tankstelle – egal wo am Ufer der Weser – wäre dann möglicherweise mit Schwierigkeiten konfrontiert und würde immenser Hochwasserschutzeinrichtungen bedürfen. Da bei Hochwasser aber sowieso keine Sportboote mehr unterwegs sind, macht es aus unserer Sicht überhaupt keinen Sinn, für diese Situationen eine ortsgebundene Yacht-Tankstelle vorzuhalten, die ja wegen des Hochwasserschutzes eben auch mit hohen Investitionskosten verbunden wäre. Getankt wird von Sportbootfahrern doch sowieso nur temporär und bei schönem Wetter, – also sehr saisonal abhängig und bei Hochwasser sowieso nicht. Das Geld für den Hochwasserschutz einer bei Hochwasser nicht genutzten Tankstelle sollte man doch allein aus volkswirtschaftlicher Sicht sparen.
Wir werden uns ganz einfach auf die Saisonalität mit rein mobilen Tankstellen flexibel einstellen. So sparen wir preistreibende Investitionskosten, schonen unsere Umwelt und können außerdem noch die Treibstoffpreise für uns Endverbraucher niedrig halten. Schließlich sitzen wir Sportbootfahrer doch alle in einem Boot, oder?

Aus unserer Sicht macht das Sinn.

Betankt werden sollst Du zukünftig dort, wo Du den Treibstoff gerade benötigst und zwar flexibel und schnell – ohne hohe Transportkosten großer Tanklastzüge oder Kanisterschlepperei. Website aufrufen oder anrufen und Preis erfragen und innerhalb max. 45 min. dort tanken, wo Du gerade bist, – so ist das Konzept, wenn Dein Bedarf ganz plötzlich und unverhofft kommt. Deine Mobile Yacht-Tankstelle wird Dir ab 2026 mit kleinen, wendigen PKW-Trailern dort Treibstoff liefern, wo Du ihn gerade brauchst. Und das ziemlich genau in der Mitte zwischen Bremen und Minden. Von Landesbergen bis Intschede, – das ist der Plan.

Alternativ tankst Du zu geplanten festen Terminen für festgelegte Häfen und Anleger. Sei es in Landesbergen, Drakenburg, Mehlbergen, Schweringen, Hoya, Verden und Intschede, und das dann ohne Servicegebühr. Hier haben wir einen Plan für regelmässige Betankungszeiten an den Wochenenden aufgestellt, der sich aber (auch nach Wunsch) noch ändern kann. Wir werden jetzt im Herbst und Winter erstmal gemeinsam mit den beteiligten Behörden etwaige, notwendige Genehmigungen und Auflagen durchsprechen.

Flexibel. Schnell. Kostengünstig. Das ist es, was wir alle uns als Sportbootfahrer wünschen und genau dieses Bedürfnis wollen wir bedienen. Das Konzept funktioniert in Österreich an der Donau einwandfrei und wir planen, es hier an der Mittelweser nachzubauen. Ein dickes Dankeschön an unsere Vordenker aus Österreich! (Irgendwie sind die Jungs in den Bergen ja meist ein bißchen schneller…. war schon beim Skifahren so…)

Du willst auch keine Kanister mehr schleppen? Dann sag uns, wo Du Dein Boot gerne tanken würdest.

Ein paar Worte zum Thema Nachhaltigkeit…

Wichtig. Sogar sehr wichtig. Nachhaltig sein will jeder und jeder ist es heutzutage auch ganz bestimmt. Muß man ja auch, denn es ist ja auch trendy.
Für Unternehmungen – egal welcher Art – sowieso. (Und ganz nebenbei auch verpflichtend.)

Ist ja auch gut so. Für uns alle.

Papier ist geduldig und hilft in der täglichen Praxis nur sehr bedingt.
Deshalb wollen wir von Anfang an Nachhaltigkeit nicht auf Papier schreiben, sondern einfach leben.
Nicht viel reden, sondern einfach machen.

3rd. Mobile Tankstellen

Bei den Tankstellen holen wir die Treibstoffe nicht aus Athen, sondern aus maximal 12 km Entfernung von lokalen Lieferanten. Und forcieren e-fuels aus dem Recycling-Prozess bei den Bootsbesitzern. Denn es geht und macht vor allem Sinn. e-fuels schonen das Klima, soviel steht definitiv fest. Glaubt nicht jeder, aber wir arbeiten daran, davon jeden zu überzeugen. Bei Bio-Lebensmitteln hat es schon geklappt und wir glauben einfach mal daran, daß es auch beim Treibstoff klappen könnte.
Und was noch?
Nun, wir verschwenden keine Ressourcen für Baumaßnahmen, sondern tauchen einfach nur punktuell kurz auf, wo man uns braucht. Kein Stromverbrauch für Beleuchtung. Kein Kiesverbrauch für neue Betonbauten. Keine Gräben für fest installierte Leitungen. Keine naturbelastenden Neubauten für Hochwasserschutz, den man letzendlich sowieso nicht braucht, weil bei Hochwasser niemand mehr tankt. Eigentlich simpel.

Think!

Wir bauen keine neuen Häuser und versiegeln wertvolle Flächen mit Parkplätzen, wenn wir Wassersport- und Campingartikel anbieten. Stattdessen recyclen wir ausgemusterte See-Container und bauen sie ressourcenschonend zu Verkaufs-Fahrzeugen um. Und karren diese dann nicht mit LKW durchs Land, sondern mit einem treibstoffsparenden PKW. Ganz nebenbei reduzieren wir ein ganz bißchen den Treibstoffverbrauch diverser Versandhäuser und Paketdienste. Denn wir verkaufen lokal. Vor Ort. Ohne täglichen Treibstoffausstoß von Paketdienstleistern.
Nicht viel reden, sondern einfach machen.

2nd. Maritime Ausbildung

Kitzliges Thema, denn Motorbootfahren ist ein reines Hobby. Spaß haben.
Der Klimaschutz wäre enorm, wenn man einfach darauf verzichten würde. Allein in Deutschland würde man den Treibstoffverbrauch pro Jahr um ca. 336.000.000 = 336 Mio Liter Treibstoff pro Jahr senken, wenn keine Freizeit-Motorboote mehr fahren würden. Die Zahl lassen wir einfach mal im Raum stehen. Bei Motorradfahrern ist es übrigens ein ähnliches Problem: fast nur noch „Hobby-Fahrer“. Wir werden bei unseren Trainingsbooten ab 2025 ausschließlich mit efuels fahren. Das ist nur wenig teurer, aber kurzfristig auf jeden Fall effektiv und ressourcenschonend. Und da haben wir einen ganz starken Lieferanten hier im Landkreis vor Ort: Classic Oil in Hoya. Wir werden den Treibstoff für unsere Ausbildungsboote einfach von dort beziehen. und den Preis dafür bezahlen wir gern, weil wir es wollen.

In der theoretischen Ausbildung sparen wir wenig CO2. Nur ein bißchen, weil wir die Ausbildung hybrid betreiben. Dort, wo es geht, online. Ansonsten konzentrieren wir uns ortsnah und mit Trainingsstunden in Präsenz auf Qualität bei geringer Wiederholungsfrequenz.
Nicht viel reden, sondern einfach machen.

1st. IT-Consulting

IT-Consulting. Ganz anderes Thema. Aber wir haben halt Ahnung davon und geben unsere Erfahrungen gerne weiter an Menschen, die danach fragen.

Und da sind wir gut. Nicht nur, weil wir das Thema seit den 80er Jahren einfach beherrschen.
Sondern weil wir vom Grundsatz her remote unterwegs sind. Wir mögen keinen Zeitverlust durch unnötige Fahrzeiten, die wir sinnvoller nutzen könnten.
Wir sind mit den neuesten Technologien unterwegs und prinzipiell 24/7 erreichbar. Und helfen vor allem dann, wenn es Dir nötig erscheint. Unkompliziert und pragmatisch. Ehrlich und auf Augenhöhe. Mit Handschlagsmentalität. Und Herzblut.

Und wenn es um unternehmerische Geschäftsprozesse geht, optimieren wir sowieso gern immer dort zuerst, wo das Klima geschont werden kann. Nicht nur, weil es gerade dort um viel Geld gehen kann, sondern weil wir Klimaschutz wirklich leben und vorantreiben wollen. Das hast Du vielleicht schon bemerkt.
Nicht viel reden, sondern einfach machen.

4th. sparkling refuel.

Unsere 4. Sparte wäre bei einer Rentabilität im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz fast ein Traum.
Denn wir meinen es wirklich ernst, aber es wird die Frage sein, ob jemand bereit ist, diesen Weg zu beschreiten. Dazu bedarf es einer gewissen Authentizät.

480.000 registrierte Motorboote allein in Deutschland verbrauchen mindestens 336 Mio Liter Treibstoff pro Jahr. Das ist Fakt.
Wenn nur 0,25% beim Tankvorgang an festen Bootstankstellen daneben und in Gewässer läuft, wären das pro Jahr 840.000 Liter Treibstoff, die möglicherweise Gewässerverunreinigungen hervorrufen. Ops.

Diese Zahl hat uns selbst erschrocken.
Wir haben deshalb nachgedacht, getüftelt, überlegt und getestet.
sparkling refuel. ist das Ergebnis. Wir können das Problem damit beseitigen, – es muß nur gewollt werden. Geld kann man damit nicht verdienen. Aber unser Klima und die Umwelt schützen. Und das wäre eine gute Sache für uns alle.

Wir finden, daß wir vor allem mit den kleinen Klimaschutzmaßnahmen das Bewusstsein im unmittelbaren, eigenen Umfeld beginnen sollten und gerade das nachfolgenden Generationen schuldig sind, denn uns geht es gerade verdammt gut. Selbst wenn es unsere jetzigen Gewinne schmälert, wäre es in unseren Augen ein Gewinn für die Menschheit.
Nicht viel reden, sondern einfach machen.

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